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Praxis Irina Starschinova, Kerken
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Sprechzeiten

Mo 08:00–12:00 Uhr und 15.00-17:00 Uhr Di 08:00–12:00 Uhr und 15:00-18:00 Uhr Mi 08:00 Uhr–12:00 Uhr Do 08:00 Uhr–16:00 Uhr Fr 08:00 Uhr–12:00 Uhr

Wissenswertes rund um unsere Praxis

Im Krankheitsfall muss es schnell gehen. Damit Ihr Praxisbesuch bei uns reibungslos verläuft, haben wir hier für Sie wichtige Informationen rund um unsere Praxisabläufe zusammengestellt.

Nicht vergessen: Ihre Versichertenkarte mitbringen
Um Sie zügig anmelden und behandeln zu können, bitten wir Sie als Kassenpatient, bei jedem Termin Ihre Versichertenkarte mitzuführen.
Bitte bringen Sie Ihren Impfpass zum Gespräch mit, damit wir ihren Impfstatus kontrollieren können.

Vorsorgen mit „Piks“ – warum Impfen wichtig ist

Kinderlähmung, Keuchhusten oder Diphtherie? Das gab’s doch nur früher. Wer meint, Infektionskrankheiten wie diese seien längst ausgerottet, irrt. Noch immer erkranken Menschen daran – ausgerottet sind nur Pocken. Dass es um schwere Infektionen geht, zeigt das Beispiel Kinderlähmung (Polio). Die Polioviren greifen die Nerven an. Sie können Lähmungen auslösen, vor allem an den Beinen. Oft treten Komplikationen und Spätschäden auf, bei denen auch die moderne Medizin nicht oder nur ungenügend helfen kann.

Deswegen ist Impfen wichtig. Nur bei hohen Impfraten besteht die Chance, einzelne Krankheitserreger weltweit zu vernichten. So müssen 95 Prozent aller Kinder zweimal geimpft sein, um die Masern bis 2010 auszurotten. Das ist das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In Deutschland hat sich allerdings stellenweise Impfmüdigkeit breitgemacht: Zwar lag die Impfquote 2006 bei Schulanfängern für die erste Masernimpfung bei 94,5 Prozent, für die zweite aber nur bei 83,2 Prozent. Weil der Impfschutz zu niedrig und lückenhaft ist, kam es 2006 in Nordrhein-Westfalen zu einem großen Ausbruch der Masern. Dabei sind mehr als 1.500 Menschen erkrankt.

Empfohlene Impfungen sind kostenlos

Gegen welche Krankheiten Kinder und Erwachsene geimpft werden sollten, darüber entscheidet die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin. 16 vom Bundesgesundheitsministerium berufene Mitglieder arbeiten ehrenamtlich in dem Gremium.

Für Kinder und Jugendliche empfiehlt die STIKO derzeit 13 Standardimpfungen. Erwachsene benötigen alle zehn Jahre eine Auffrischung gegen Wundstarrkrampf (Tetanus) und Diphtherie. Bürgern ab 60 Jahren rät die STIKO, sich jährlich gegen Grippe sowie alle sechs Jahre gegen Pneumokokken immunisieren zu lassen. Diese Erreger können unter anderem Lungenentzündungen hervorrufen. Für Risikopatienten mit bestimmten Vorerkrankungen sowie Berufen im Gesundheitswesen oder in der Kinderbetreuung sind weitere Impfungen vorgesehen.

Die Kosten für die empfohlenen Impfungen übernehmen in der Regel die Krankenkassen. Auch die Praxisgebühr muss ein Patient bei einem Impftermin nicht zahlen, da es sich um eine Vorsorgeleistung handelt.

Welche Impfungen Sie und Ihre Kinder benötigen oder wieder auffrischen lassen sollten, können Sie einem Impfplan entnehmen.

Gute Argumente fürs Impfen

Im Gegensatz zu den USA, wo nur geimpfte Kinder in die Schule gehen dürfen, besteht in Deutschland keine Impfpflicht. Doch ob man eine Impfung für sich oder seine Kinder ablehnt, sollte gut überlegt sein. Die Risiken, nicht geimpft zu sein, sind weitaus höher als die Risiken, die von einer solchen Behandlung ausgehen. Beispiel Masern: Eines von 10.000 erkrankten Kindern stirbt selbst in industrialisierten Ländern als Folge einer Masernerkrankung. Die Masernimpfung geht dagegen mit einer wesentlich niedrigeren Komplikationsrate einher: In weniger als ein zu einer Million Fällen wird eine nur möglicherweise durch Impfung ausgelöste Masernenzephalitis (Entzündung des Gehirns) beobachtet.

Moderne Impfstoffe bestehen aus abgeschwächten oder abgetöteten Krankheitserregern. Sie machen jedoch nicht krank. Das Immunsystem bildet vielmehr Antikörper aus, die bei Kontakt mit dem Erreger den Ausbruch der Krankheit verhindern. Nach einer Impfung können Nebenwirkungen wie Schwellungen, Rötungen an der Einstichstelle, Fieber, Appetitlosigkeit oder Schwächegefühl auftreten. Schwere Komplikationen sind heute aber die absolute Ausnahme. Auch Sechsfach-Impfstoffe sind selbst für Babys sehr gut verträglich: Im Vergleich zu sechs Einzelimpfungen enthalten sie sehr viel weniger Begleitstoffe, die für die leichten Nebenwirkungen verantwortlich sein können.

Für das von Impfgegnern häufig genannte Argument, dass geimpfte Kinder häufiger Allergien entwickeln, gibt es keine wissenschaftlichen Beweise.

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